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Der Traum vom Rettungshund

Ich war ein noch ganz kleiner Wicht,
viel Lebenserfahrung hatte ich noch nicht.

Ich hatte nur einen Wunsch auf Erden …
Ich wollte ein Rettungshund werden.

Mein Leben hat seinen Lauf genommen,
und ich habe einen Platz in der Staffel bekommen.

Meine Ausbildung fing ich bei den Maltesern an
und ich setzte wirklich alles daran
eifrig diesen Beruf zu studieren,
um mich als Rettungshund zu etablieren.

Die Ausbildung ist lang und recht beschwerlich,
manche Übung ist auch ziemlich gefährlich.

Zwei bis drei Mal die Woche müssen wir trainieren
und versteckte Opfer ausspionieren.

Immer wieder gibt es neue Verstecke,
und ich bin sooo stolz wenn ich sie entdecke.

Vorauslaufen ist ja nicht so mein Fall,
manchmal finde ich, die haben ’nen Knall:

da musst du dich fünzig Meter voraus bewegen
und dich doch am Ende ins Leere legen.

Auch Detachieren kann ich nicht leiden,
denn da darf nicht ich die Richtung entscheiden.

Doch ohne Gehorsam geht es halt nicht,
Gehorsam ist bei uns eben Pflicht!

Öfters haben wir Kletterstunde,
da laufen wir über den Hochturm ’ne Runde.

Um unser Gleichgewicht zu stabilisieren,
müssen wir auf den Geräten trainieren.

Wir üben auch manchmal das Abseilen,
da müssen wir dann in der Luft verweilen.

Ich muss mich da immer zusammenreißen,
und könnt mir vor Angst in den Hintern beißen.

Anfangs konnt‘ ich nie was besonderes dran finden,
musste lernen, die Angst zu überwinden.

Doch da geht kein Weg dran vorbei,
entweder man macht mit und ist dabei,
oder man führt ein ganz normales Hundeleben
und lässt die Rettungshundearbeit eben!

Denn Rettungshundearbeit ist kein Hobby,
kein Sport
und kein Spiel,

LEBEN RETTEN, dass ist unser Ausbildungsziel!